3:2 in Trappstadt: Abtswinds Reserve siegt spät und in Unterzahl
Constantin Kleuker trifft doppelt und holt Elfmeter raus
TSV Trappstadt – TSV Abtswind II 2:3 (0:1)

Die Reserve des TSV Abtswind ist erfolgreich ins neue Spieljahr gestartet. Mit 3:2 gewannen die Grün-Weißen bei Schlusslicht TSV Trappstadt, mussten dabei aber den zweimaligen Ausgleich und Christoph Kniewassers Ampelkarte verkraften (55.). Constantin Kleuker traf doppelt (41., 75.). Finn Bischof (56.) und Elias Werner (90.) egalisierten jeweils, ehe Daniel Kaminski vom Elfmeterpunkt zum Sieg traf (90.+6).
Von Beginn an übernahmen die Gäste im Grabfeld die Spielkontrolle gegen defensiv agierende Trappstädter. Mehrere gute Möglichkeiten ließen die Abtswinder jedoch liegen. Niklas Wendel traf per Freistoß den Pfosten (15.), Samuel Hartmann vergab, als er an Dominik Valtermeier im direkten Duell scheiterte (41.). Die Führung lag in der Luft und fiel dann nach Patrick Falks Ecke. Die bekamen die Hausherren nicht weg und Constantin Kleuker staubte ab (42.). „Das Ergebnis war in Ordnung, hätte aber deutlicher ausfallen können“, monierte Oliver Döring.
Trappstadt steigert sich
Denkbar ungünstig begann der zweite Durchgang für die TSV-Kicker. Christoph Kniewasser zog Luke Harth im Strafraum zu Boden und sah überdies Gelb-Rot. Zwar lenkte Moritz Ziegler den Hannes Mauers Strafstoß an die Latte, aber der Schütze versenkte den Nachschuss zum Ausgleich (56.). Die Gastgeber waren nun besser im Spiel und Moritz Ziegler verhinderte gegen Dominik Firnschild den Rückstand (68.).
Dann klingelte es aber wieder auf der anderen Seite. Der schön freigespielte Lein Beßler bediente Constantin Kleuker am zweiten Pfosten und der verwertete zur erneuten Führung (78.). Moritz Ziegler parierte mit Hilfe des Querbalkens in einer offenen Schlussphase gegen Luke Harth (85.). Auf der anderen Seite verhinderte Dominik Valtermeier gegen Daniel Kaminski mit einer „filmreifen Parade“ die Entscheidung (89.).
Gastgeber gleichen erneut aus, aber Daniel Kaminski hat das letzte Wort
Im direkten Gegenzug trafen die Trappstädter zum 2:2-Ausgleich. Peter Hutzler scheiterte noch, Elias Werner verwertete aber den Rebound aus Nahdistanz (90.). „Ein glücklicher Treffer. Hier hatten wir Pech“, ärgerte sich der Übungsleiter. Das letzte Wort hatten dann aber die Seinen. Oliver Koos bediente den startenden Constantin Kleuker, der gegen zwei Gegenspieler im Strafraum zu Fall kam. Daniel Kaminski behielt in der sechsten Minute der Nachspielzeit die Nerven und erzielte den viel umjubelten Siegtreffer.
Oliver Döring ist stolz auf die Moral seiner Kicker
„Der Erfolg war super wichtig. Uns war klar, dass diese Art von Spielen nicht leicht ist. Auswärts nach dem Winter bei einer Mannschaft, die ums Überleben kämpft. Die Jungs sind gut drauf und die Moral stimmt. Wir haben in Unterzahl zwei Treffer erzielt und das Spiel gezogen. Das stimmt mich positiv, wenn gleich mich die Gegentreffer ärgern“, resümierte Oliver Döring das Auftaktmatch.
Kommende Woche geht es für die Grün-Weißen zu Hause weiter. Zu Gast in der Kräuter Mix Arena ist am Sonntag, 8. März, um 15:00 Uhr die DJK Altbessingen.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Trappstadt: Valtenmeier – Mauer, Benkert (82. Glückstein), Bischof (58. Dittmann), Schultheis, Meiler, Harth, Bauer (82. Werner), Israelyan, Roth (69. Hutzler), Heid (58. Firnschild).
TSV Abtswind II: Ziegler – Röding, Koos, Kniewasser, Kaminski, Wendel, Hartmann (58. Bermich), Berchdolt (70. Riedel), Beßler (84. Mix), Falk, Kleuker.
Gelb-rote Karten: Kniewasser (55.)
Schiedsrichter: Keßler (Hofheim)

1:1 in Großbardorf: Abtswind verpasst Sieg zum Auftakt
Levin Körger gleicht Jannik Göllers Führung aus
TSV Großbardorf – TSV Abtswind 1:1 (1:1)

Die Abtswinder Fußballer sind mit einem Teilerfolg aus der Winterpause gekommen. Den zuvor zu Hause verlustpunktfreien Grabfeld Galliern rangen die Grün-Weißen ein verdientes Remis ab. Jannik Göller brachte die Hausherren vom Elfmeterpunkt in Führung (10.). Levin Körger glich noch vor dem Seitenwechsel aus (44.). Dabei blieb es auch nach intensiven und weitestgehend ausgeglichenen 90 Minuten.
Eine starke Vorbereitung hatten die Abtswinder hingelegt. Zuletzt hatten sie gar dreimal in Folge fünf Treffer erzielt, darunter gegen den Bayernligisten Würzburger FV und Landesliga-Nordost-Aufstiegskandidat Jahn Forchheim. Die Grün-Weißen waren also gewappnet für das Topspiel zum Auftakt in die restliche Runde. Denn es ging im ersten Ligaduell in 2026 zum Spitzenreiter nach Großbardorf.
Jannik Göller trifft vom Punkt
Im Westphalen-Stadion erwartete die Götzelmann-Elf erstmals in diesem Jahr Naturrasen, mit dem die Hausherren zunächst etwas besser zurechtkamen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld foult Osama Alawami Jonas Hau im Strafraum. Jannik Göller verwandelte sicher vom Elfmeterpunkt. Keine zehn Minuten waren da gespielt. „Das war ein Nackenschlag, aber die Jungs haben sehr gut reagiert und in der Folge mit fortlaufender Spieldauer das Spiel übernommen“, befand Thorsten Götzelmann.
Abtswind drückt und Levin Körger trifft
Marcello Operskalski verpasste Mitte des ersten Durchgangs den Ausgleich, weil Nico Stephan seinen Abschluss 22 Metern stark parierte. Auch gegen Piet Scheurer war der Schlussmann zur Stelle (36.). Die Gäste waren nun überlegen und belohnten sich in einer intensiven Begegnung noch vor dem Seitenwechsel. Adrian Dußler legte perfekt in den Lauf Levin Körgers, der ins lange Eck vollstreckte (44.).
Gallier verteidigen Remis
Auch im zweiten Durchgang waren die Grün-Weißen das aktivere und gefährlichere Teams, wenngleich gute Möglichkeiten Mangelware blieben. Einzig Adrian Dußlers aufs Tor gezogene Ecken sorgten für Unruhe im Großbardorfer Strafraum. Zweimal hatten die Hausherren Glück, nicht in Rückstand zu geraten (59., 83.).
„Wir haben nach dem Seitenwechsel wieder das Spiel übernommen und auf den Führungstreffer gespielt. Der Sieg wäre auch verdient gewesen“, zeigte sich der Übungsleiter enttäuscht ob der Punkteteilung. Dennoch lobte er sein Team für einen sehr engagierten Auftritt: „Ich bin wirklich stolz. Das war echt gut. Wir fahren erhobenen Hauptes nach Hause, auch wenn der Ergebnis nicht gepasst hat.“
Kommenden Samstag gastiert der FC Bad Kissingen zum Rückspiel in der Kräuter Mix Arena. Anstoß gegen die Kurstädter um 15:00 Uhr.
Text: Alexander Rausch; Bild: Alexander Grober/anpfiff.info
Das Spiel in der Statistik
TSV Großbardorf: Stephan – Gottwald, Steinmetzer, Reitstetter, Wirth (81. Wäcke), Götz, Seuffert (62. Manninger), Hau (90. Schleelein), Landeck, Göller (72. Kremer), Etzel (62. Mangold).
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Hillenbrand, Arens, Herrmann (69. Vierneisel), Alawami, Operskalski (79. Niklas Henninger), Kapukiran (62. Finn Körger), Scheurer, Dußler, Levin Körger (57. Hartmann).
Tore: 1:0 Göller (10., Foulelfmeter), 1:1 Levin Körger (44.).
Gelbe Karten: Hau (15.), Göller (42.), Götz (47.), Mangold (66.) / Alawami (9.), Levin Körger (13.), Arens (35.).
Zuschauer: 240.
Schiedsrichter: Hamper (Katschenreuth).
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Ab nach Großbardorf: Abtswinder sind gewappnet für das Auftakt-Topspiel
Vorbereitung schürt Hoffnung auf gute Restrunde
Trainingslager absolut gelungen

Abtswinds Coach Thorsten Götzelmann blickt zuversichtlich auf die kommenden Wochen. Die Vorbereitung seiner Kicker hat Eindruck hinterlassen – und zwar einen sehr guten. Nicht nur die Testspiele verliefen nach dem Geschmack des Übungsleiters, auch die Generalprobe gegen die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach gelang. Diesen positiven Trend wollen die Grün-Weißen nun auch in der Liga fortsetzen.
Schlechter hätten die Wochen vor der Winterpause für den TSV Abtswind kaum laufen können. Das Team aus dem Kräuterdorf spielte lange Zeit eine herausragende Saison, hatte sich an der Tabellenspitze festgesetzt und schwang sich so – mehr oder weniger ungewollt – zu einem der Topfavoriten auf die Meisterschaft auf. Auch die Erwartungshaltung im Umfeld stieg, und das nachdem die Grün-Weißen im Mai auf bittere Weise aus der Bayernliga abgestiegen waren. Dabei hatten sich Thorsten Götzelmann und Sven Wenzel stets zurückgehalten in ihren Prognosen, besonders mit dem Blick auf den großen Umbruch vor der laufenden Spielzeit.
Doch der verlief überraschend reibungslos und die Abtswinder legten die Messlatte früh entsprechend hoch. Dementsprechend tief war allerdings auch der Fall, als sie die letzten Spiele des Jahres 2025 verloren und damit ihre gute Ausgangsposition – zwischenzeitlich lagen sie mit vier Punkten vor den Großbardorfern – verspielten. Aktuell liegen sie sieben Zähler hinter den Grabfeld Galliern. Besonders ärgerlich: Die Grün-Weißen spielten keineswegs schlecht oder waren unterlegen. Vielmehr unterliefen ihnen in der defensive mehrere kapitale Fehler, die die Kontrahenten aus Aschaffenburg, Lichenfels und Bamberg zu Treffern nutzten. Und selbst gelang dem aktuellen Dritten kein eigener. Eine Gemengelage, die merklich auf die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld schlug. Die Enttäuschung war greifbar.
An einigen Stellschrauben gedreht
Auch Thorsten Götzelmann ist ehrlich: “Ich war sehr froh, dass Winterpause war. Wir haben den Gegnern die Tore nahezu geschenkt. Gegen Don Bosco hat uns in der ersten Halbzeit jegliche Präsenz gefehlt. Über die Ergebnisse haben wir uns alle geärgert.” Daher sei es gut gewesen, sich über einen längeren Zeitraum nicht zu sehen und auf andere Gedanken zu kommen.
Die Winterpause kam also zum richtigen Zeitpunkt und hat ihren Effekt nicht verfehlt. Denn mittlerweile haben sich die Wogen geglättet. Der Übungsleiter hat eine “sehr gute Stimmung” in der Mannschaft ausgemacht. Dazu habe auch das gemeinsame Trainingslager in der Nähe der niederländischen Grenze beigetragen. Das sei, laut dem Coach, sehr gelungen gewesen. Auch aus sportlicher Sicht bewertet Thorsten Götzelmann die Vorbereitungswochen als sehr positiv: “Wir haben an einigen Stellschrauben gedreht, haben sehr konzentriert gearbeitet.” Vor allem das Verwerten und Erarbeiten von Chancen war regelmäßig Thema. Mit 36 Treffern haben die Abtswinder satte 31 weniger auf dem Konto als Primus TSV Großbardorf.
Dreimal fünf Treffer und ein starker Auftritt im Pokal die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach
Das werde auch zukünftig ein Thema bleiben. Allerdings hätten seine Schützlinge in den vergangenen Wochen deutliche Verbesserungen gezeigt. Das zeigten sie auch in den Testpartien gegen den Würzburger FV, den TSV Rottendorf und Jahn Forchheim, in denen sie jeweils fünf Treffer erzielten. Ähnlich effektiv waren sie in der Liga nur gegen Bad Kissingen und die FT Schweinfurt. Und auch gegen die Würzburger Kickers gaben die Grün-Weißen wie schon in der Sommervorbereitung eine gute Figur ab, trotz der letztlich deutlichen 2:7-Niederlage.
Das neu gewonnene Selbstvertrauen bekam jüngst dann auch die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach in der zweiten Qualifikationsrunde zum bayerischen Toto-Pokal zu spüren. Auf dem heimischen Kunstrasen dominierten die Grün-Weißen und ließen trotz des Anschlusstreffers nie Zweifel am eigenen Weiterkommen. “Wir haben mehrere, sehr gute Chancen kreiert, waren im Abschluss allerdings nicht so konsequent wie noch in den Testspielen. Defensiv haben wir nur eine gegnerische Möglichkeit zugelassen, die dann zum Gegentor führte”, war der TSV-Coach zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf.
Mit klarem Plan ins Grabfeld
Eine gute Generalprobe unter Wettkampfbedingungen vor dem Knaller-Auftakt in Großbardorf. Dennoch weiß der Coach, dass da eine andere Hausnummer warte. Und aus mehrerlei Gründen. Denn die Grabfeld Gallier sind nicht nur aktueller Tabellenführer, sondern auch das mit Abstand beste Heimteam der Liga mit zehn Siegen aus zehn Spielen. Zudem hat die Mannschaft von Robin Keiner zu Hause bereits 46 Tore erzielt. Die TSV- Defensive wird also einiges zu tun bekommen. “Ich gehe davon aus, dass sie versuchen, das Spiel zu machen, aggressiv zu sein und sich nicht zurückhalten”, erwartet der Übungsleiter einen aktiven Gegner. Im Hinspiel in der Kräuter Mix Arena hatten sie noch zurückhaltend agiert und ein torloses Remis erkämpft.
Auch wird der Platz in Großbardorf ungewohntes Terrain für die TSV-Kicker sein. Einerseits weil er kleiner ist als der Abtswinder Kunstrasen, auf dem die Grün-Weißen seit Wochen spielen und trainieren, und andererseits, weil es Naturrasen ist. “Wir haben schon lange nicht mehr auf Naturrasen gespielt. Wir haben uns sehr gut auf das Spiel vorbereitet und einen klaren Plan. Daher wird eine Rolle spielen, in welchem Zustand der Platz ist und wie wir die Verhältnisse annehmen”, so der 53-Jährige, dessen Team sich mit einem Sieg wieder mitten ins Meisterschaftsrennen katapultieren möchte. Die Qualität dazu haben die Grüß-Weißen allemal.
Alexander Rausch

2:1 gegen die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach: Guter Jahresauftakt im Pokal
Adrian Dußler und Levin Körger treffen
TSV Abtswind – DJK Schwebenried-Schwemmelsbach 2:1 (2:0)

Der TSV Abtswind hat die zweite Hürde auf dem Weg in den bayerischen Toto-Pokal genommen. Gegen Ligakonkurrent DJK Schwebenried-Schwemmelsbach setzten sich die Grün-Weißen mit 2:1 durch. Adrian Dußler (28.) und Levin Körger (57.) trafen für die Hausherren. Firas Mahmoud verkürzte mit Anbruch der Schlussviertelstunde.
Nach langer Winter-Vorbereitung wartete auf die Kicker von Thorsten Götzelmann eine Woche vor dem Kracher zum Liga-Auftakt beim TSV Großbardorf das erste Pflichtspiel. In der zweiten Qualifikationsrunde zum bayerischen Toto-Pokalwettbewerb der kommenden Saison gastierte die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach, die das Liga-Hinspiel mit 2:1 für sich entschieden hatte.
Adrian Dußler trifft per direkter Ecke
Von Beginn übernahmen die Hausherren auf dem heimischen Kunstrasenplatz das Kommando und erarbeiteten sich ein optisches Übergewicht. Auch gute Möglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Finn Körger scheiterte an Christoph Saballus, der kurz darauf auch Osama Alawamis sehenswerten Fallrückzieher parierte (19.). Was aus dem Spiel heraus nicht gelang, funktionierte dann mit einer direkten Ecke. Nach knapp einer halben Stunde brachte Adrian Dußler die Seinen per Kunstschuss in Führung (28.). Und die hätte zur Pause noch deutlicher ausfallen müssen. Aber Levin Körger (38.) und Adrian Dußler (44.) verpassten, nachzulegen.
Abtswind kontrolliert trotz unnötigem Gegentreffer
Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Abtswind bestimmte das Spielgeschehen, die DJK verteidigte leidenschaftlich. Nach knapp einer Stunde erhöhte dann Levin Körger, dessen verunglückte Flanke von halbrechts im linken Knick landete (58.). Die Gastgeber, bei denen Samuel Hartmann in der zweiten Halbzeit sein Pflichtspieldebüt in der Landesliga-Mannschaft feierte, hatten die Partie im Griff.
Aus dem gefühlten Nichts verkürzten die Gäste dann aber eine Viertelstunde vor dem Ende. Nach einer Unachtsamkeit in der TSV-Defensive traf Firas Mahmoud. Ins Wanken geriet der Sieg aber nicht mehr. Eng blieb es dennoch, weil Niklas Henninger am Querbalken scheiterte (87.) und Christoph Saballus kurz darauf gegen Adrian Dußler (89.) und Niklas Henninger (90.+1) parierte.
Sven Wenzel sieht gute Leistung
„Wir haben viele Möglichkeiten ungenutzt gelassen und die DJK trifft mit ihrer gefühlt einzigen Chance. Dennoch war es eine gute Leistung und ein gelungener Pflichtspielauftakt“, resümierte Sven Wenzel das Duell mit den Adlern, die am vorletzten Saison-Heimspiel erneut in der Kräuter Mix Arena gastieren.
Am kommenden Wochenende startet dann auch die Landesliga in die restliche Rückrunde. Für die Grün-Weißen gleich mit einem echten Topspiel. Am Samstag, 28. Februar, um 14:00 Uhr geht es zum Tabellenführer nach Großbardorf.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Janda – Alawami, Vierneisel, Kapukiran (88. Herrmann), Operskalski (66. Niklas Henninger), Hillenbrand, Arens, Kuß, Dußler, Finn Körger (66. Scheurer), Levin Körger (60. Hartmann).
DJK Schwebenried-Schwemmelsbach: Saballus – Schneider, Kraus (60. Toth), Niklas Reuß, Demar (67. Weißenberger), Behr, Cäsar (46. Mahmoud), Yaroshenko, Wehner, Burger (46. Böhm), Lehmann (46. Daniel Reuß).
Tore: 1:0 Dußler (28.), 2:0 Levin Körger (57.), 2:1 Mahmoud (75.).
Gelbe Karten: Dußler (90.+1) / Niklas Reuß (13.).
Zuschauer: 100.
Schiedsrichter: Urbanczyk (Unterpleichfeld).

Constantin Kleuker trifft doppelt und holt Elfmeter raus
TSV Trappstadt – TSV Abtswind II 2:3 (0:1)

Die Reserve des TSV Abtswind ist erfolgreich ins neue Spieljahr gestartet. Mit 3:2 gewannen die Grün-Weißen bei Schlusslicht TSV Trappstadt, mussten dabei aber den zweimaligen Ausgleich und Christoph Kniewassers Ampelkarte verkraften (55.). Constantin Kleuker traf doppelt (41., 75.). Finn Bischof (56.) und Elias Werner (90.) egalisierten jeweils, ehe Daniel Kaminski vom Elfmeterpunkt zum Sieg traf (90.+6).
Von Beginn an übernahmen die Gäste im Grabfeld die Spielkontrolle gegen defensiv agierende Trappstädter. Mehrere gute Möglichkeiten ließen die Abtswinder jedoch liegen. Niklas Wendel traf per Freistoß den Pfosten (15.), Samuel Hartmann vergab, als er an Dominik Valtermeier im direkten Duell scheiterte (41.). Die Führung lag in der Luft und fiel dann nach Patrick Falks Ecke. Die bekamen die Hausherren nicht weg und Constantin Kleuker staubte ab (42.). „Das Ergebnis war in Ordnung, hätte aber deutlicher ausfallen können“, monierte Oliver Döring.
Trappstadt steigert sich
Denkbar ungünstig begann der zweite Durchgang für die TSV-Kicker. Christoph Kniewasser zog Luke Harth im Strafraum zu Boden und sah überdies Gelb-Rot. Zwar lenkte Moritz Ziegler den Hannes Mauers Strafstoß an die Latte, aber der Schütze versenkte den Nachschuss zum Ausgleich (56.). Die Gastgeber waren nun besser im Spiel und Moritz Ziegler verhinderte gegen Dominik Firnschild den Rückstand (68.).
Dann klingelte es aber wieder auf der anderen Seite. Der schön freigespielte Lein Beßler bediente Constantin Kleuker am zweiten Pfosten und der verwertete zur erneuten Führung (78.). Moritz Ziegler parierte mit Hilfe des Querbalkens in einer offenen Schlussphase gegen Luke Harth (85.). Auf der anderen Seite verhinderte Dominik Valtermeier gegen Daniel Kaminski mit einer „filmreifen Parade“ die Entscheidung (89.).
Gastgeber gleichen erneut aus, aber Daniel Kaminski hat das letzte Wort
Im direkten Gegenzug trafen die Trappstädter zum 2:2-Ausgleich. Peter Hutzler scheiterte noch, Elias Werner verwertete aber den Rebound aus Nahdistanz (90.). „Ein glücklicher Treffer. Hier hatten wir Pech“, ärgerte sich der Übungsleiter. Das letzte Wort hatten dann aber die Seinen. Oliver Koos bediente den startenden Constantin Kleuker, der gegen zwei Gegenspieler im Strafraum zu Fall kam. Daniel Kaminski behielt in der sechsten Minute der Nachspielzeit die Nerven und erzielte den viel umjubelten Siegtreffer.
Oliver Döring ist stolz auf die Moral seiner Kicker
„Der Erfolg war super wichtig. Uns war klar, dass diese Art von Spielen nicht leicht ist. Auswärts nach dem Winter bei einer Mannschaft, die ums Überleben kämpft. Die Jungs sind gut drauf und die Moral stimmt. Wir haben in Unterzahl zwei Treffer erzielt und das Spiel gezogen. Das stimmt mich positiv, wenn gleich mich die Gegentreffer ärgern“, resümierte Oliver Döring das Auftaktmatch.
Kommende Woche geht es für die Grün-Weißen zu Hause weiter. Zu Gast in der Kräuter Mix Arena ist am Sonntag, 8. März, um 15:00 Uhr die DJK Altbessingen.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Trappstadt: Valtenmeier – Mauer, Benkert (82. Glückstein), Bischof (58. Dittmann), Schultheis, Meiler, Harth, Bauer (82. Werner), Israelyan, Roth (69. Hutzler), Heid (58. Firnschild).
TSV Abtswind II: Ziegler – Röding, Koos, Kniewasser, Kaminski, Wendel, Hartmann (58. Bermich), Berchdolt (70. Riedel), Beßler (84. Mix), Falk, Kleuker.
Gelb-rote Karten: Kniewasser (55.)
Schiedsrichter: Keßler (Hofheim)

Levin Körger gleicht Jannik Göllers Führung aus
TSV Großbardorf – TSV Abtswind 1:1 (1:1)

Die Abtswinder Fußballer sind mit einem Teilerfolg aus der Winterpause gekommen. Den zuvor zu Hause verlustpunktfreien Grabfeld Galliern rangen die Grün-Weißen ein verdientes Remis ab. Jannik Göller brachte die Hausherren vom Elfmeterpunkt in Führung (10.). Levin Körger glich noch vor dem Seitenwechsel aus (44.). Dabei blieb es auch nach intensiven und weitestgehend ausgeglichenen 90 Minuten.
Eine starke Vorbereitung hatten die Abtswinder hingelegt. Zuletzt hatten sie gar dreimal in Folge fünf Treffer erzielt, darunter gegen den Bayernligisten Würzburger FV und Landesliga-Nordost-Aufstiegskandidat Jahn Forchheim. Die Grün-Weißen waren also gewappnet für das Topspiel zum Auftakt in die restliche Runde. Denn es ging im ersten Ligaduell in 2026 zum Spitzenreiter nach Großbardorf.
Jannik Göller trifft vom Punkt
Im Westphalen-Stadion erwartete die Götzelmann-Elf erstmals in diesem Jahr Naturrasen, mit dem die Hausherren zunächst etwas besser zurechtkamen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld foult Osama Alawami Jonas Hau im Strafraum. Jannik Göller verwandelte sicher vom Elfmeterpunkt. Keine zehn Minuten waren da gespielt. „Das war ein Nackenschlag, aber die Jungs haben sehr gut reagiert und in der Folge mit fortlaufender Spieldauer das Spiel übernommen“, befand Thorsten Götzelmann.
Abtswind drückt und Levin Körger trifft
Marcello Operskalski verpasste Mitte des ersten Durchgangs den Ausgleich, weil Nico Stephan seinen Abschluss 22 Metern stark parierte. Auch gegen Piet Scheurer war der Schlussmann zur Stelle (36.). Die Gäste waren nun überlegen und belohnten sich in einer intensiven Begegnung noch vor dem Seitenwechsel. Adrian Dußler legte perfekt in den Lauf Levin Körgers, der ins lange Eck vollstreckte (44.).
Gallier verteidigen Remis
Auch im zweiten Durchgang waren die Grün-Weißen das aktivere und gefährlichere Teams, wenngleich gute Möglichkeiten Mangelware blieben. Einzig Adrian Dußlers aufs Tor gezogene Ecken sorgten für Unruhe im Großbardorfer Strafraum. Zweimal hatten die Hausherren Glück, nicht in Rückstand zu geraten (59., 83.).
„Wir haben nach dem Seitenwechsel wieder das Spiel übernommen und auf den Führungstreffer gespielt. Der Sieg wäre auch verdient gewesen“, zeigte sich der Übungsleiter enttäuscht ob der Punkteteilung. Dennoch lobte er sein Team für einen sehr engagierten Auftritt: „Ich bin wirklich stolz. Das war echt gut. Wir fahren erhobenen Hauptes nach Hause, auch wenn der Ergebnis nicht gepasst hat.“
Kommenden Samstag gastiert der FC Bad Kissingen zum Rückspiel in der Kräuter Mix Arena. Anstoß gegen die Kurstädter um 15:00 Uhr.
Text: Alexander Rausch; Bild: Alexander Grober/anpfiff.info
Das Spiel in der Statistik
TSV Großbardorf: Stephan – Gottwald, Steinmetzer, Reitstetter, Wirth (81. Wäcke), Götz, Seuffert (62. Manninger), Hau (90. Schleelein), Landeck, Göller (72. Kremer), Etzel (62. Mangold).
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Hillenbrand, Arens, Herrmann (69. Vierneisel), Alawami, Operskalski (79. Niklas Henninger), Kapukiran (62. Finn Körger), Scheurer, Dußler, Levin Körger (57. Hartmann).
Tore: 1:0 Göller (10., Foulelfmeter), 1:1 Levin Körger (44.).
Gelbe Karten: Hau (15.), Göller (42.), Götz (47.), Mangold (66.) / Alawami (9.), Levin Körger (13.), Arens (35.).
Zuschauer: 240.
Schiedsrichter: Hamper (Katschenreuth).
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Vorbereitung schürt Hoffnung auf gute Restrunde
Trainingslager absolut gelungen

Abtswinds Coach Thorsten Götzelmann blickt zuversichtlich auf die kommenden Wochen. Die Vorbereitung seiner Kicker hat Eindruck hinterlassen – und zwar einen sehr guten. Nicht nur die Testspiele verliefen nach dem Geschmack des Übungsleiters, auch die Generalprobe gegen die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach gelang. Diesen positiven Trend wollen die Grün-Weißen nun auch in der Liga fortsetzen.
Schlechter hätten die Wochen vor der Winterpause für den TSV Abtswind kaum laufen können. Das Team aus dem Kräuterdorf spielte lange Zeit eine herausragende Saison, hatte sich an der Tabellenspitze festgesetzt und schwang sich so – mehr oder weniger ungewollt – zu einem der Topfavoriten auf die Meisterschaft auf. Auch die Erwartungshaltung im Umfeld stieg, und das nachdem die Grün-Weißen im Mai auf bittere Weise aus der Bayernliga abgestiegen waren. Dabei hatten sich Thorsten Götzelmann und Sven Wenzel stets zurückgehalten in ihren Prognosen, besonders mit dem Blick auf den großen Umbruch vor der laufenden Spielzeit.
Doch der verlief überraschend reibungslos und die Abtswinder legten die Messlatte früh entsprechend hoch. Dementsprechend tief war allerdings auch der Fall, als sie die letzten Spiele des Jahres 2025 verloren und damit ihre gute Ausgangsposition – zwischenzeitlich lagen sie mit vier Punkten vor den Großbardorfern – verspielten. Aktuell liegen sie sieben Zähler hinter den Grabfeld Galliern. Besonders ärgerlich: Die Grün-Weißen spielten keineswegs schlecht oder waren unterlegen. Vielmehr unterliefen ihnen in der defensive mehrere kapitale Fehler, die die Kontrahenten aus Aschaffenburg, Lichenfels und Bamberg zu Treffern nutzten. Und selbst gelang dem aktuellen Dritten kein eigener. Eine Gemengelage, die merklich auf die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld schlug. Die Enttäuschung war greifbar.
An einigen Stellschrauben gedreht
Auch Thorsten Götzelmann ist ehrlich: “Ich war sehr froh, dass Winterpause war. Wir haben den Gegnern die Tore nahezu geschenkt. Gegen Don Bosco hat uns in der ersten Halbzeit jegliche Präsenz gefehlt. Über die Ergebnisse haben wir uns alle geärgert.” Daher sei es gut gewesen, sich über einen längeren Zeitraum nicht zu sehen und auf andere Gedanken zu kommen.
Die Winterpause kam also zum richtigen Zeitpunkt und hat ihren Effekt nicht verfehlt. Denn mittlerweile haben sich die Wogen geglättet. Der Übungsleiter hat eine “sehr gute Stimmung” in der Mannschaft ausgemacht. Dazu habe auch das gemeinsame Trainingslager in der Nähe der niederländischen Grenze beigetragen. Das sei, laut dem Coach, sehr gelungen gewesen. Auch aus sportlicher Sicht bewertet Thorsten Götzelmann die Vorbereitungswochen als sehr positiv: “Wir haben an einigen Stellschrauben gedreht, haben sehr konzentriert gearbeitet.” Vor allem das Verwerten und Erarbeiten von Chancen war regelmäßig Thema. Mit 36 Treffern haben die Abtswinder satte 31 weniger auf dem Konto als Primus TSV Großbardorf.
Dreimal fünf Treffer und ein starker Auftritt im Pokal die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach
Das werde auch zukünftig ein Thema bleiben. Allerdings hätten seine Schützlinge in den vergangenen Wochen deutliche Verbesserungen gezeigt. Das zeigten sie auch in den Testpartien gegen den Würzburger FV, den TSV Rottendorf und Jahn Forchheim, in denen sie jeweils fünf Treffer erzielten. Ähnlich effektiv waren sie in der Liga nur gegen Bad Kissingen und die FT Schweinfurt. Und auch gegen die Würzburger Kickers gaben die Grün-Weißen wie schon in der Sommervorbereitung eine gute Figur ab, trotz der letztlich deutlichen 2:7-Niederlage.
Das neu gewonnene Selbstvertrauen bekam jüngst dann auch die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach in der zweiten Qualifikationsrunde zum bayerischen Toto-Pokal zu spüren. Auf dem heimischen Kunstrasen dominierten die Grün-Weißen und ließen trotz des Anschlusstreffers nie Zweifel am eigenen Weiterkommen. “Wir haben mehrere, sehr gute Chancen kreiert, waren im Abschluss allerdings nicht so konsequent wie noch in den Testspielen. Defensiv haben wir nur eine gegnerische Möglichkeit zugelassen, die dann zum Gegentor führte”, war der TSV-Coach zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf.
Mit klarem Plan ins Grabfeld
Eine gute Generalprobe unter Wettkampfbedingungen vor dem Knaller-Auftakt in Großbardorf. Dennoch weiß der Coach, dass da eine andere Hausnummer warte. Und aus mehrerlei Gründen. Denn die Grabfeld Gallier sind nicht nur aktueller Tabellenführer, sondern auch das mit Abstand beste Heimteam der Liga mit zehn Siegen aus zehn Spielen. Zudem hat die Mannschaft von Robin Keiner zu Hause bereits 46 Tore erzielt. Die TSV- Defensive wird also einiges zu tun bekommen. “Ich gehe davon aus, dass sie versuchen, das Spiel zu machen, aggressiv zu sein und sich nicht zurückhalten”, erwartet der Übungsleiter einen aktiven Gegner. Im Hinspiel in der Kräuter Mix Arena hatten sie noch zurückhaltend agiert und ein torloses Remis erkämpft.
Auch wird der Platz in Großbardorf ungewohntes Terrain für die TSV-Kicker sein. Einerseits weil er kleiner ist als der Abtswinder Kunstrasen, auf dem die Grün-Weißen seit Wochen spielen und trainieren, und andererseits, weil es Naturrasen ist. “Wir haben schon lange nicht mehr auf Naturrasen gespielt. Wir haben uns sehr gut auf das Spiel vorbereitet und einen klaren Plan. Daher wird eine Rolle spielen, in welchem Zustand der Platz ist und wie wir die Verhältnisse annehmen”, so der 53-Jährige, dessen Team sich mit einem Sieg wieder mitten ins Meisterschaftsrennen katapultieren möchte. Die Qualität dazu haben die Grüß-Weißen allemal.
Alexander Rausch

Adrian Dußler und Levin Körger treffen
TSV Abtswind – DJK Schwebenried-Schwemmelsbach 2:1 (2:0)

Der TSV Abtswind hat die zweite Hürde auf dem Weg in den bayerischen Toto-Pokal genommen. Gegen Ligakonkurrent DJK Schwebenried-Schwemmelsbach setzten sich die Grün-Weißen mit 2:1 durch. Adrian Dußler (28.) und Levin Körger (57.) trafen für die Hausherren. Firas Mahmoud verkürzte mit Anbruch der Schlussviertelstunde.
Nach langer Winter-Vorbereitung wartete auf die Kicker von Thorsten Götzelmann eine Woche vor dem Kracher zum Liga-Auftakt beim TSV Großbardorf das erste Pflichtspiel. In der zweiten Qualifikationsrunde zum bayerischen Toto-Pokalwettbewerb der kommenden Saison gastierte die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach, die das Liga-Hinspiel mit 2:1 für sich entschieden hatte.
Adrian Dußler trifft per direkter Ecke
Von Beginn übernahmen die Hausherren auf dem heimischen Kunstrasenplatz das Kommando und erarbeiteten sich ein optisches Übergewicht. Auch gute Möglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Finn Körger scheiterte an Christoph Saballus, der kurz darauf auch Osama Alawamis sehenswerten Fallrückzieher parierte (19.). Was aus dem Spiel heraus nicht gelang, funktionierte dann mit einer direkten Ecke. Nach knapp einer halben Stunde brachte Adrian Dußler die Seinen per Kunstschuss in Führung (28.). Und die hätte zur Pause noch deutlicher ausfallen müssen. Aber Levin Körger (38.) und Adrian Dußler (44.) verpassten, nachzulegen.
Abtswind kontrolliert trotz unnötigem Gegentreffer
Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Abtswind bestimmte das Spielgeschehen, die DJK verteidigte leidenschaftlich. Nach knapp einer Stunde erhöhte dann Levin Körger, dessen verunglückte Flanke von halbrechts im linken Knick landete (58.). Die Gastgeber, bei denen Samuel Hartmann in der zweiten Halbzeit sein Pflichtspieldebüt in der Landesliga-Mannschaft feierte, hatten die Partie im Griff.
Aus dem gefühlten Nichts verkürzten die Gäste dann aber eine Viertelstunde vor dem Ende. Nach einer Unachtsamkeit in der TSV-Defensive traf Firas Mahmoud. Ins Wanken geriet der Sieg aber nicht mehr. Eng blieb es dennoch, weil Niklas Henninger am Querbalken scheiterte (87.) und Christoph Saballus kurz darauf gegen Adrian Dußler (89.) und Niklas Henninger (90.+1) parierte.
Sven Wenzel sieht gute Leistung
„Wir haben viele Möglichkeiten ungenutzt gelassen und die DJK trifft mit ihrer gefühlt einzigen Chance. Dennoch war es eine gute Leistung und ein gelungener Pflichtspielauftakt“, resümierte Sven Wenzel das Duell mit den Adlern, die am vorletzten Saison-Heimspiel erneut in der Kräuter Mix Arena gastieren.
Am kommenden Wochenende startet dann auch die Landesliga in die restliche Rückrunde. Für die Grün-Weißen gleich mit einem echten Topspiel. Am Samstag, 28. Februar, um 14:00 Uhr geht es zum Tabellenführer nach Großbardorf.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Janda – Alawami, Vierneisel, Kapukiran (88. Herrmann), Operskalski (66. Niklas Henninger), Hillenbrand, Arens, Kuß, Dußler, Finn Körger (66. Scheurer), Levin Körger (60. Hartmann).
DJK Schwebenried-Schwemmelsbach: Saballus – Schneider, Kraus (60. Toth), Niklas Reuß, Demar (67. Weißenberger), Behr, Cäsar (46. Mahmoud), Yaroshenko, Wehner, Burger (46. Böhm), Lehmann (46. Daniel Reuß).
Tore: 1:0 Dußler (28.), 2:0 Levin Körger (57.), 2:1 Mahmoud (75.).
Gelbe Karten: Dußler (90.+1) / Niklas Reuß (13.).
Zuschauer: 100.
Schiedsrichter: Urbanczyk (Unterpleichfeld).


3:2 in Trappstadt: Abtswinds Reserve siegt spät und in Unterzahl
Constantin Kleuker trifft doppelt und holt Elfmeter raus
TSV Trappstadt – TSV Abtswind II 2:3 (0:1)

Die Reserve des TSV Abtswind ist erfolgreich ins neue Spieljahr gestartet. Mit 3:2 gewannen die Grün-Weißen bei Schlusslicht TSV Trappstadt, mussten dabei aber den zweimaligen Ausgleich und Christoph Kniewassers Ampelkarte verkraften (55.). Constantin Kleuker traf doppelt (41., 75.). Finn Bischof (56.) und Elias Werner (90.) egalisierten jeweils, ehe Daniel Kaminski vom Elfmeterpunkt zum Sieg traf (90.+6).
Von Beginn an übernahmen die Gäste im Grabfeld die Spielkontrolle gegen defensiv agierende Trappstädter. Mehrere gute Möglichkeiten ließen die Abtswinder jedoch liegen. Niklas Wendel traf per Freistoß den Pfosten (15.), Samuel Hartmann vergab, als er an Dominik Valtermeier im direkten Duell scheiterte (41.). Die Führung lag in der Luft und fiel dann nach Patrick Falks Ecke. Die bekamen die Hausherren nicht weg und Constantin Kleuker staubte ab (42.). „Das Ergebnis war in Ordnung, hätte aber deutlicher ausfallen können“, monierte Oliver Döring.
Trappstadt steigert sich
Denkbar ungünstig begann der zweite Durchgang für die TSV-Kicker. Christoph Kniewasser zog Luke Harth im Strafraum zu Boden und sah überdies Gelb-Rot. Zwar lenkte Moritz Ziegler den Hannes Mauers Strafstoß an die Latte, aber der Schütze versenkte den Nachschuss zum Ausgleich (56.). Die Gastgeber waren nun besser im Spiel und Moritz Ziegler verhinderte gegen Dominik Firnschild den Rückstand (68.).
Dann klingelte es aber wieder auf der anderen Seite. Der schön freigespielte Lein Beßler bediente Constantin Kleuker am zweiten Pfosten und der verwertete zur erneuten Führung (78.). Moritz Ziegler parierte mit Hilfe des Querbalkens in einer offenen Schlussphase gegen Luke Harth (85.). Auf der anderen Seite verhinderte Dominik Valtermeier gegen Daniel Kaminski mit einer „filmreifen Parade“ die Entscheidung (89.).
Gastgeber gleichen erneut aus, aber Daniel Kaminski hat das letzte Wort
Im direkten Gegenzug trafen die Trappstädter zum 2:2-Ausgleich. Peter Hutzler scheiterte noch, Elias Werner verwertete aber den Rebound aus Nahdistanz (90.). „Ein glücklicher Treffer. Hier hatten wir Pech“, ärgerte sich der Übungsleiter. Das letzte Wort hatten dann aber die Seinen. Oliver Koos bediente den startenden Constantin Kleuker, der gegen zwei Gegenspieler im Strafraum zu Fall kam. Daniel Kaminski behielt in der sechsten Minute der Nachspielzeit die Nerven und erzielte den viel umjubelten Siegtreffer.
Oliver Döring ist stolz auf die Moral seiner Kicker
„Der Erfolg war super wichtig. Uns war klar, dass diese Art von Spielen nicht leicht ist. Auswärts nach dem Winter bei einer Mannschaft, die ums Überleben kämpft. Die Jungs sind gut drauf und die Moral stimmt. Wir haben in Unterzahl zwei Treffer erzielt und das Spiel gezogen. Das stimmt mich positiv, wenn gleich mich die Gegentreffer ärgern“, resümierte Oliver Döring das Auftaktmatch.
Kommende Woche geht es für die Grün-Weißen zu Hause weiter. Zu Gast in der Kräuter Mix Arena ist am Sonntag, 8. März, um 15:00 Uhr die DJK Altbessingen.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Trappstadt: Valtenmeier – Mauer, Benkert (82. Glückstein), Bischof (58. Dittmann), Schultheis, Meiler, Harth, Bauer (82. Werner), Israelyan, Roth (69. Hutzler), Heid (58. Firnschild).
TSV Abtswind II: Ziegler – Röding, Koos, Kniewasser, Kaminski, Wendel, Hartmann (58. Bermich), Berchdolt (70. Riedel), Beßler (84. Mix), Falk, Kleuker.
Gelb-rote Karten: Kniewasser (55.)
Schiedsrichter: Keßler (Hofheim)

1:1 in Großbardorf: Abtswind verpasst Sieg zum Auftakt
Levin Körger gleicht Jannik Göllers Führung aus
TSV Großbardorf – TSV Abtswind 1:1 (1:1)

Die Abtswinder Fußballer sind mit einem Teilerfolg aus der Winterpause gekommen. Den zuvor zu Hause verlustpunktfreien Grabfeld Galliern rangen die Grün-Weißen ein verdientes Remis ab. Jannik Göller brachte die Hausherren vom Elfmeterpunkt in Führung (10.). Levin Körger glich noch vor dem Seitenwechsel aus (44.). Dabei blieb es auch nach intensiven und weitestgehend ausgeglichenen 90 Minuten.
Eine starke Vorbereitung hatten die Abtswinder hingelegt. Zuletzt hatten sie gar dreimal in Folge fünf Treffer erzielt, darunter gegen den Bayernligisten Würzburger FV und Landesliga-Nordost-Aufstiegskandidat Jahn Forchheim. Die Grün-Weißen waren also gewappnet für das Topspiel zum Auftakt in die restliche Runde. Denn es ging im ersten Ligaduell in 2026 zum Spitzenreiter nach Großbardorf.
Jannik Göller trifft vom Punkt
Im Westphalen-Stadion erwartete die Götzelmann-Elf erstmals in diesem Jahr Naturrasen, mit dem die Hausherren zunächst etwas besser zurechtkamen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld foult Osama Alawami Jonas Hau im Strafraum. Jannik Göller verwandelte sicher vom Elfmeterpunkt. Keine zehn Minuten waren da gespielt. „Das war ein Nackenschlag, aber die Jungs haben sehr gut reagiert und in der Folge mit fortlaufender Spieldauer das Spiel übernommen“, befand Thorsten Götzelmann.
Abtswind drückt und Levin Körger trifft
Marcello Operskalski verpasste Mitte des ersten Durchgangs den Ausgleich, weil Nico Stephan seinen Abschluss 22 Metern stark parierte. Auch gegen Piet Scheurer war der Schlussmann zur Stelle (36.). Die Gäste waren nun überlegen und belohnten sich in einer intensiven Begegnung noch vor dem Seitenwechsel. Adrian Dußler legte perfekt in den Lauf Levin Körgers, der ins lange Eck vollstreckte (44.).
Gallier verteidigen Remis
Auch im zweiten Durchgang waren die Grün-Weißen das aktivere und gefährlichere Teams, wenngleich gute Möglichkeiten Mangelware blieben. Einzig Adrian Dußlers aufs Tor gezogene Ecken sorgten für Unruhe im Großbardorfer Strafraum. Zweimal hatten die Hausherren Glück, nicht in Rückstand zu geraten (59., 83.).
„Wir haben nach dem Seitenwechsel wieder das Spiel übernommen und auf den Führungstreffer gespielt. Der Sieg wäre auch verdient gewesen“, zeigte sich der Übungsleiter enttäuscht ob der Punkteteilung. Dennoch lobte er sein Team für einen sehr engagierten Auftritt: „Ich bin wirklich stolz. Das war echt gut. Wir fahren erhobenen Hauptes nach Hause, auch wenn der Ergebnis nicht gepasst hat.“
Kommenden Samstag gastiert der FC Bad Kissingen zum Rückspiel in der Kräuter Mix Arena. Anstoß gegen die Kurstädter um 15:00 Uhr.
Text: Alexander Rausch; Bild: Alexander Grober/anpfiff.info
Das Spiel in der Statistik
TSV Großbardorf: Stephan – Gottwald, Steinmetzer, Reitstetter, Wirth (81. Wäcke), Götz, Seuffert (62. Manninger), Hau (90. Schleelein), Landeck, Göller (72. Kremer), Etzel (62. Mangold).
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Hillenbrand, Arens, Herrmann (69. Vierneisel), Alawami, Operskalski (79. Niklas Henninger), Kapukiran (62. Finn Körger), Scheurer, Dußler, Levin Körger (57. Hartmann).
Tore: 1:0 Göller (10., Foulelfmeter), 1:1 Levin Körger (44.).
Gelbe Karten: Hau (15.), Göller (42.), Götz (47.), Mangold (66.) / Alawami (9.), Levin Körger (13.), Arens (35.).
Zuschauer: 240.
Schiedsrichter: Hamper (Katschenreuth).
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Ab nach Großbardorf: Abtswinder sind gewappnet für das Auftakt-Topspiel
Vorbereitung schürt Hoffnung auf gute Restrunde
Trainingslager absolut gelungen

Abtswinds Coach Thorsten Götzelmann blickt zuversichtlich auf die kommenden Wochen. Die Vorbereitung seiner Kicker hat Eindruck hinterlassen – und zwar einen sehr guten. Nicht nur die Testspiele verliefen nach dem Geschmack des Übungsleiters, auch die Generalprobe gegen die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach gelang. Diesen positiven Trend wollen die Grün-Weißen nun auch in der Liga fortsetzen.
Schlechter hätten die Wochen vor der Winterpause für den TSV Abtswind kaum laufen können. Das Team aus dem Kräuterdorf spielte lange Zeit eine herausragende Saison, hatte sich an der Tabellenspitze festgesetzt und schwang sich so – mehr oder weniger ungewollt – zu einem der Topfavoriten auf die Meisterschaft auf. Auch die Erwartungshaltung im Umfeld stieg, und das nachdem die Grün-Weißen im Mai auf bittere Weise aus der Bayernliga abgestiegen waren. Dabei hatten sich Thorsten Götzelmann und Sven Wenzel stets zurückgehalten in ihren Prognosen, besonders mit dem Blick auf den großen Umbruch vor der laufenden Spielzeit.
Doch der verlief überraschend reibungslos und die Abtswinder legten die Messlatte früh entsprechend hoch. Dementsprechend tief war allerdings auch der Fall, als sie die letzten Spiele des Jahres 2025 verloren und damit ihre gute Ausgangsposition – zwischenzeitlich lagen sie mit vier Punkten vor den Großbardorfern – verspielten. Aktuell liegen sie sieben Zähler hinter den Grabfeld Galliern. Besonders ärgerlich: Die Grün-Weißen spielten keineswegs schlecht oder waren unterlegen. Vielmehr unterliefen ihnen in der defensive mehrere kapitale Fehler, die die Kontrahenten aus Aschaffenburg, Lichenfels und Bamberg zu Treffern nutzten. Und selbst gelang dem aktuellen Dritten kein eigener. Eine Gemengelage, die merklich auf die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld schlug. Die Enttäuschung war greifbar.
An einigen Stellschrauben gedreht
Auch Thorsten Götzelmann ist ehrlich: “Ich war sehr froh, dass Winterpause war. Wir haben den Gegnern die Tore nahezu geschenkt. Gegen Don Bosco hat uns in der ersten Halbzeit jegliche Präsenz gefehlt. Über die Ergebnisse haben wir uns alle geärgert.” Daher sei es gut gewesen, sich über einen längeren Zeitraum nicht zu sehen und auf andere Gedanken zu kommen.
Die Winterpause kam also zum richtigen Zeitpunkt und hat ihren Effekt nicht verfehlt. Denn mittlerweile haben sich die Wogen geglättet. Der Übungsleiter hat eine “sehr gute Stimmung” in der Mannschaft ausgemacht. Dazu habe auch das gemeinsame Trainingslager in der Nähe der niederländischen Grenze beigetragen. Das sei, laut dem Coach, sehr gelungen gewesen. Auch aus sportlicher Sicht bewertet Thorsten Götzelmann die Vorbereitungswochen als sehr positiv: “Wir haben an einigen Stellschrauben gedreht, haben sehr konzentriert gearbeitet.” Vor allem das Verwerten und Erarbeiten von Chancen war regelmäßig Thema. Mit 36 Treffern haben die Abtswinder satte 31 weniger auf dem Konto als Primus TSV Großbardorf.
Dreimal fünf Treffer und ein starker Auftritt im Pokal die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach
Das werde auch zukünftig ein Thema bleiben. Allerdings hätten seine Schützlinge in den vergangenen Wochen deutliche Verbesserungen gezeigt. Das zeigten sie auch in den Testpartien gegen den Würzburger FV, den TSV Rottendorf und Jahn Forchheim, in denen sie jeweils fünf Treffer erzielten. Ähnlich effektiv waren sie in der Liga nur gegen Bad Kissingen und die FT Schweinfurt. Und auch gegen die Würzburger Kickers gaben die Grün-Weißen wie schon in der Sommervorbereitung eine gute Figur ab, trotz der letztlich deutlichen 2:7-Niederlage.
Das neu gewonnene Selbstvertrauen bekam jüngst dann auch die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach in der zweiten Qualifikationsrunde zum bayerischen Toto-Pokal zu spüren. Auf dem heimischen Kunstrasen dominierten die Grün-Weißen und ließen trotz des Anschlusstreffers nie Zweifel am eigenen Weiterkommen. “Wir haben mehrere, sehr gute Chancen kreiert, waren im Abschluss allerdings nicht so konsequent wie noch in den Testspielen. Defensiv haben wir nur eine gegnerische Möglichkeit zugelassen, die dann zum Gegentor führte”, war der TSV-Coach zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf.
Mit klarem Plan ins Grabfeld
Eine gute Generalprobe unter Wettkampfbedingungen vor dem Knaller-Auftakt in Großbardorf. Dennoch weiß der Coach, dass da eine andere Hausnummer warte. Und aus mehrerlei Gründen. Denn die Grabfeld Gallier sind nicht nur aktueller Tabellenführer, sondern auch das mit Abstand beste Heimteam der Liga mit zehn Siegen aus zehn Spielen. Zudem hat die Mannschaft von Robin Keiner zu Hause bereits 46 Tore erzielt. Die TSV- Defensive wird also einiges zu tun bekommen. “Ich gehe davon aus, dass sie versuchen, das Spiel zu machen, aggressiv zu sein und sich nicht zurückhalten”, erwartet der Übungsleiter einen aktiven Gegner. Im Hinspiel in der Kräuter Mix Arena hatten sie noch zurückhaltend agiert und ein torloses Remis erkämpft.
Auch wird der Platz in Großbardorf ungewohntes Terrain für die TSV-Kicker sein. Einerseits weil er kleiner ist als der Abtswinder Kunstrasen, auf dem die Grün-Weißen seit Wochen spielen und trainieren, und andererseits, weil es Naturrasen ist. “Wir haben schon lange nicht mehr auf Naturrasen gespielt. Wir haben uns sehr gut auf das Spiel vorbereitet und einen klaren Plan. Daher wird eine Rolle spielen, in welchem Zustand der Platz ist und wie wir die Verhältnisse annehmen”, so der 53-Jährige, dessen Team sich mit einem Sieg wieder mitten ins Meisterschaftsrennen katapultieren möchte. Die Qualität dazu haben die Grüß-Weißen allemal.
Alexander Rausch

2:1 gegen die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach: Guter Jahresauftakt im Pokal
Adrian Dußler und Levin Körger treffen
TSV Abtswind – DJK Schwebenried-Schwemmelsbach 2:1 (2:0)

Der TSV Abtswind hat die zweite Hürde auf dem Weg in den bayerischen Toto-Pokal genommen. Gegen Ligakonkurrent DJK Schwebenried-Schwemmelsbach setzten sich die Grün-Weißen mit 2:1 durch. Adrian Dußler (28.) und Levin Körger (57.) trafen für die Hausherren. Firas Mahmoud verkürzte mit Anbruch der Schlussviertelstunde.
Nach langer Winter-Vorbereitung wartete auf die Kicker von Thorsten Götzelmann eine Woche vor dem Kracher zum Liga-Auftakt beim TSV Großbardorf das erste Pflichtspiel. In der zweiten Qualifikationsrunde zum bayerischen Toto-Pokalwettbewerb der kommenden Saison gastierte die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach, die das Liga-Hinspiel mit 2:1 für sich entschieden hatte.
Adrian Dußler trifft per direkter Ecke
Von Beginn übernahmen die Hausherren auf dem heimischen Kunstrasenplatz das Kommando und erarbeiteten sich ein optisches Übergewicht. Auch gute Möglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Finn Körger scheiterte an Christoph Saballus, der kurz darauf auch Osama Alawamis sehenswerten Fallrückzieher parierte (19.). Was aus dem Spiel heraus nicht gelang, funktionierte dann mit einer direkten Ecke. Nach knapp einer halben Stunde brachte Adrian Dußler die Seinen per Kunstschuss in Führung (28.). Und die hätte zur Pause noch deutlicher ausfallen müssen. Aber Levin Körger (38.) und Adrian Dußler (44.) verpassten, nachzulegen.
Abtswind kontrolliert trotz unnötigem Gegentreffer
Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Abtswind bestimmte das Spielgeschehen, die DJK verteidigte leidenschaftlich. Nach knapp einer Stunde erhöhte dann Levin Körger, dessen verunglückte Flanke von halbrechts im linken Knick landete (58.). Die Gastgeber, bei denen Samuel Hartmann in der zweiten Halbzeit sein Pflichtspieldebüt in der Landesliga-Mannschaft feierte, hatten die Partie im Griff.
Aus dem gefühlten Nichts verkürzten die Gäste dann aber eine Viertelstunde vor dem Ende. Nach einer Unachtsamkeit in der TSV-Defensive traf Firas Mahmoud. Ins Wanken geriet der Sieg aber nicht mehr. Eng blieb es dennoch, weil Niklas Henninger am Querbalken scheiterte (87.) und Christoph Saballus kurz darauf gegen Adrian Dußler (89.) und Niklas Henninger (90.+1) parierte.
Sven Wenzel sieht gute Leistung
„Wir haben viele Möglichkeiten ungenutzt gelassen und die DJK trifft mit ihrer gefühlt einzigen Chance. Dennoch war es eine gute Leistung und ein gelungener Pflichtspielauftakt“, resümierte Sven Wenzel das Duell mit den Adlern, die am vorletzten Saison-Heimspiel erneut in der Kräuter Mix Arena gastieren.
Am kommenden Wochenende startet dann auch die Landesliga in die restliche Rückrunde. Für die Grün-Weißen gleich mit einem echten Topspiel. Am Samstag, 28. Februar, um 14:00 Uhr geht es zum Tabellenführer nach Großbardorf.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Janda – Alawami, Vierneisel, Kapukiran (88. Herrmann), Operskalski (66. Niklas Henninger), Hillenbrand, Arens, Kuß, Dußler, Finn Körger (66. Scheurer), Levin Körger (60. Hartmann).
DJK Schwebenried-Schwemmelsbach: Saballus – Schneider, Kraus (60. Toth), Niklas Reuß, Demar (67. Weißenberger), Behr, Cäsar (46. Mahmoud), Yaroshenko, Wehner, Burger (46. Böhm), Lehmann (46. Daniel Reuß).
Tore: 1:0 Dußler (28.), 2:0 Levin Körger (57.), 2:1 Mahmoud (75.).
Gelbe Karten: Dußler (90.+1) / Niklas Reuß (13.).
Zuschauer: 100.
Schiedsrichter: Urbanczyk (Unterpleichfeld).


