1:0 in Frammersbach: Abtswind nimmt Revanche
Yasir Aldijawi trifft kurz nach dem Seitenwechsel
TuS Frammersbach – TSV Abtswind 0:1 (0:0)

Der TSV Abtswind hat sein Gastspiel bei der TuS Frammersbach gewonnen. Knapp besiegten die Grün-Weißen die Spessarter mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Yasir Aldijawi wenige Minuten nach dem Seitenwechsel. In einer turbulenten Schlussphase sahen Piet Scheurer und Muhammed-Ali Kapukiran die Ampelkarte, was aber keine Auswirkungen mehr auf das Ergebnis hatte.
Bitter verlief das Osterwochenende für die Abtswinder. Nach dem fulminanten Sieg gegen den ASV Rimpar unterlagen die TSV-Kicker in Haibach und verpassten es, den Patzer Don Bosco Bambergs zu nutzen. So blieb der Rückstand auf den Zweiten bei sieben Punkten. Der hatte bereits am Freitag wieder vorgelegt, so dass die Götzelmann-Jungs nachlegen mussten. Mit dabei waren nach längerer Verletzungspause auch wieder Jonas Enzmann und Finn Körger sowie erstmals Oliver Koos.
Die ersten Minuten gehörten den präsenten Gastgebern, die den besseren Start in die Partie erwischten, daraus aber kein Kapital schlagen konnten. „Wir haben etwas gebraucht, um mit der Spielweise der Frammersbacher zurechtzukommen, haben das Spiel dann aber angenommen“, befand Sven Wenzel. Die Abtswinder waren nach schwieriger Anfangsviertelstunde besser im Spiel und hatten das dann auch im Griff. Chancen erspielten sich die Grün-Weißen auch einige. Die beste vergab Piet Scheuerer aus zehn Metern, als er an Leon Raven scheiterte.
Yasir Aldijawi trifft mit der ersten Chance des zweiten Durchgangs
Direkt nach dem Seitenwechsel brachte dann aber Yasir Aldijawi die Gäste in Führung. Adrian Dußler hatte in den Lauf des Angreifers verlängert und der abgeklärt abgeschlossen. In der Folge blieben die Götzelmann-Jungs das gefährlichere Team, verpassten es aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Unter anderem Adrian Dußler und Oliver Koos ließen gute Möglichkeiten aus.
So blieb es bis zum Ende eng. Letztlich verteidigten die Grün-Weißen aber konzentriert und hielten die Frammersbacher gekonnt vom eigenen Gehäuse weg. Selbst als in der Nachspielzeit Piet Scheurer und Muhammed-Ali Kapukiran die Ampelkarte sahen, hatten die Hausherren keine nennenswerte Ausgleichschance mehr.
Damit bleiben die Abtswinder Fußballer weiter sieben Zähler hinter Don Bosco Bamberg auf dem dritten Tabellenplatz. Zum nächsten Heimspiel empfangen die Grün-Weißen am Samstag um 16:00 Uhr in der Kräuter Mix Arena die DJK Hain.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TuS Frammersbach: Raven – Moreno Haag, Zachrau, Summa, Brahimi (81. Merz), Reiling, Alexander Beck (68. Muthig), Amrhein, Blenk (62. Mühlhoff), Haas (68. Maximilian Beck), Englert.
TSV Abtswind: Reusch – Röding (90. Koos), Pascal Henninger, Alawami (42. Kapukiran), Vierneisel, Scheurer, Hillenbrand, Aldijawi (83. Levin Körger), Kuß, Dußler, Desic.
Tor: 0:1 Aldijawi (50.).
Gelbe Karten: Englert (20.), Haas (66.) / Pascal Henninger (27.), Kapukiran (44.), Desic (71.), Scheurer (87.).
Gelb-Rote Karten: Scheurer (90.+3), Kapukiran (90.+4).
Zuschauer: 235.
Schiedsrichter: Zenk (Zapfendorf).

1:2 in Haibach: Abtswind verliert nach Führung
TSV-Kicker lassen zu viele Chancen liegen
Alemannia Haibach – TSV Abtswind 2:1 (0:1)
Bittere Niederlage in Haibach. Mit 1:2 unterliegen die Abtswinder Fußballer am Hohen Kreuz. Dabei hatte Yasir Aldijawi die Grün-Weißen kurz vor dem Seitenwechsel in Führung gebracht. Doch die Gastgeber drehten die Partie im zweiten Durchgang durch Treffer von Sadate Moussa (66.) und Niklas Rothenbücher (86.).

Mit dem Rückenwind aus dem Heimspiel gegen den ASV Rimpar reisten die Jungs von Thorsten Götzelmann nach Haibach, um direkt nachzulegen. Wie schon am Ostersamstag bestimmten die Grün-Weißen das Spielgeschehen. Benjamin Desic verpasste nach sieben Minuten knapp. „Wir sind sehr gut reinkommen, aber lassen wieder beste Chancen liegen. Bis Haibach überhaupt ins Spiel kommen, müssen wir deutlich führen“, haderte Sven Wenzel.
Einzig Yasir Aldijawi trifft
Michael Herrmann und Yasir Aldijawi scheiterten im Eins-gegen-Eins an Luca Kliesch. Mehrere gefährliche Standardsituationen flogen am Haibacher Gehäuse vorbei. Nur Yasir Aldijawi traf nach feinem Steckpass Adrian Dußlers und besorgte die hochverdiente Pausenführung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Abtswinder zunächst dominant, verpassten aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Haibach hatte kaum Anteile am Spiel, glich dann aber nach einem Genzleichter-Befreiungsschlag aus. Der fand Sadate Moussa. Der Angreifer enteilte und schob zum schmeichelhaften Ausgleich ein.
Haibach jubelt spät
Und es wurde noch bitterer für die TSV-Kicker. Nach einem Freistoß Nikolaos Koukalias‘ köpfte Niklas Rothenbücher wenige Minuten vor dem Ende zum 2:1 ein (86.). Ein Nackenschlag für die Gäste, von dem sie sich nicht mehr erholten. „Wir waren extrem überlegen und klar die bessere Mannschaft. Die Jungs haben sehr viel investiert. Die Niederlage ist daher sehr ernüchternd“, meinte Sven Wenzel enttäuscht.
Damit verpassten es die Grün-Weißen, näher an Don Bosco Bamberg heranzurücken. Der Tabellenzweite unterlag nämlich in Karlburg mit 1:2. So bleibt der Rückstand auf die Domstädter bei sieben Punkten.
Weiter geht es für die Abtswinder am kommenden Sonntag in Frammersbach. Anstoß gegen den letztjährigen Vizemeister ist um 15:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
SV Alemannia Haibach: Kliesch – Rothenbücher, Fröhlich, Fritschi, Gelzleichter (67. Balmert), Mai (45. Wenzel), Koukalias (88. Giambrone), Bergmann, Schäfer (40. Trapp), Sepik, Moussa.
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Alawami, Vierneisel, Herrmann (72. Kapukiran), Scheurer (83. Kleuker), Hillenbrand, Aldijawi (65. Levin Körger), Kuß, Dußler, Desic (79. Röding).
Tore: 0:1 Aldijawi (45.), 1:1 Moussa (66.), 2:1 Rothenbücher (86.).
Gelbe Karten: Dußler (36.), Hillenbrand (76.), Alawami (85.).
Gelb-Rote Karte: Dußler (90.+3).
Zuschauer: 175.
Schiedsrichter: Lorenz (Oesdorf).

Neuer Cheftrainer gefunden: Adam Jabiri übernimmt zur neuen Saison
Ehemaliger Torjäger mit erster Trainerstation im Herrenbereich

Die Verantwortlichen des TSV Abtswind haben einen Nachfolger für Thorsten Götzelmann gefunden. Zur neuen Spielzeit übernimmt Adam Jabiri den Cheftrainerposten bei den Grün-Weißen.
Einer der bekanntesten Fußballer der Region trainiert ab Juni die Abtswinder Fußballer. Der gebürtige Kitzinger folgt auf Thorsten Götzelmann und übernimmt erstmals hauptverantwortlich eine Mannschaft im Herrenbereich. Beim FC Schweinfurt 05 war der 41-Jährige zuletzt in der Saison 2023/24 als spielender Co-Trainer tätig. Bei den Schnüdeln beendete er auch seine aktive Karriere, in der er unter anderem für die TSG Hoffenheim, Rot-Weiß Erfurt und die Würzburger Kickers am Ball war.
Nun kehrt der frühere Torjäger auf die regionale Fußballbühne zurück. „Ich hatte über die letzten Jahre immer wieder Kontakt mit Christoph Mix. Kürzlich hat mich dann Tobias Werner kontaktiert. Ich hatte in den Gesprächen von Beginn an ein sehr gutes Gefühl, so dass wir uns schnell einig geworden sind. Der TSV ist die sportlich attraktivste Adresse im Landkreis Kitzingen“, freut sich Adam Jabiri auf die neue Herausforderung. Zudem hätten die Nähe zu seinem Wohnort Mainbernheim und zu seiner Arbeitsstelle in Dettelbach für Abtswind gesprochen.
Absoluter Fachmann mit Erfahrung bis zur Bundesliga
„Ich bin froh, dass wir Thorstens Nachfolge zügig klären und für Klarheit auf der Trainerposition sorgen konnten. Adam ist ein absoluter Fachmann und bringt zudem höherklassige Erfahrung aus seiner Spielerzeit mit“, sagt Tobias Werner, sportlicher Leiter des TSV Abtswind, zur Verpflichtung des neuen Cheftrainers.
Mit welchen Zielen Adam Jabiri und seine neue Mannschaft dann in die neue Runde gehen, macht der ehemalige Angreifer von der Ligazugehörigkeit abhängig: „Was wir erreichen möchten, definieren wir im Sommer gemeinsam. Denn der volle Fokus gilt nun erst einmal der restlichen Spielzeit, für die ich der Mannschaft und dem Trainerteam um Thorsten den maximalen Erfolg wünsche.“
Alexander Rausch

5:1 gegen Rimpar: Abtswind siegt deutlich gegen das Schlusslicht
Jannis Vierneisel feiert seinen Premierentreffer
TSV Abtswind – ASV Rimpar 5:1 (3:0)

Der TSV Abtswind lässt dem Schlusslicht keine Chance. Mit 5:1 besiegen die Grün-Weißen den ASV Rimpar. Von Beginn dominieren die Gastgeber das Spiel und führen bereits nach einer halben Stunde mit 3:0. Nils Kuß (6.), Jannis Vierneisel (19.) und Benjamin Desic (28.) sorgen für die deutliche Halbzeitführung. Oliver Makuliks Traumtor sorgt für leichte Spannung (53.). In der Schlussphase besorgen dann aber Levin Körger (80.) und Constantin Kleuker (90.) den deutlichen wie verdienten Heimsieg.
Nach der starken Leistung in Leider wartete mit dem ASV Rimpar das abgeschlagene Schlusslicht der Landesliga Nordwest, das kaum noch Hoffnung auf den Ligaverbleib hat. Und von Beginn an wurden die Grün-Weißen ihrer Favoritenrolle auch gerecht. Piet Scheurer versuchte es nach zwei Minuten. Wenig später tauchte Jannis Vierneisel frei vor Robin Michel auf, aber der Keeper hielt stark (5.). Bei der darauffolgenden Ecke war er dann aber erstmals geschlagen. Nils Kuß hatte Adrian Dußlers Hereingabe eingeköpft (6.).
Abtswind dominiert nach Belieben
Und auch danach dominierten die Hausherren nach Belieben. Yasir Aldijawi (14.) und Osama Alawami (16.) verpassten jeweils nach Dußler-Standards das 2:0. Das besorgte dann aber Jannis Vierneisel mit seinem Premierentreffer im Abtswinder Jersey (19.). Früh stellten die Grün-Weißen die Weichen also auf Sieg. Benjamin Desic legte im Fallen das dritte Tor nach, noch ehe eine halbe Stunde gespielt war (28.).
Der erste Durchgang hätte sogar noch bitterer für die Gäste verlaufen können. Osama Alawami traf den Pfosten, Oliver Makulik klärte Pascal Henningers Kopfball auf der Linie (31.). „Die Jungs haben es gut gemacht, sowohl mit als auch gegen den Ball. Zudem haben sie sich belohnt und die Führung war absolut verdient“, lobte Thorsten Götzelmann.
Oliver Makulik sorgt für etwas Spannung
Allerdings brachten sich die Rimparer durch Oliver Makuliks Traumtor von der Sechzehnerkante wenige Minuten nach dem Seitenwechsel etwas überraschend auf die Anzeigetafel (53.) und waren in der Folge besser in der Partie. Die Hausherren taten sich nicht mehr so leicht wie noch vor der Pause, hatten aber weiter sehr gute Einschussgelegenheiten. Adrian Dußler bugsierte das Leder nach Herrmann-Flanke über den Querbalken (56.), Osama Alawami köpfte einen Dußler-Freistoß aus dem Halbfeld drüber (58.).
Zwei Joker sorgen für die Entscheidung
Dass die Partie noch nicht entschieden war, lag an der mangelnden Chancenverwertung der Gastgeber. Yasir Aldijawi lupfte nach Alawami-Stecker über das Tor (69.), Adrian Dußler jagte das Leder in den Fangzaun (72.). Und auch der eingewechselte Levin Körger verpasste dreimal das 4:1 (76., 77., 78.), ehe er nach feinem Vierneisel-Querpass ins verwaiste Tor traf (80.).
Für den Schlusspunkt sorgte dann Constantin Kleuker, der nach Kapukiran-Stecker enteilte, Robin Michel umkurvte und seinen zweiten Saisontreffer zum Endstand bejubelte (90.). Kurz darauf war Schluss und die Grün-Weißen feierten einen letztlich nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Heimerfolg. „Nach der Pause gab es eine schwierigere Phase. Mit etwas mehr Ruhe spielen wir es noch souveräner. Insgesamt haben es die Jungs gut gemacht“, lobte der Übungsleiter, der sich zudem darüber freute, dass mit Levin Körger und Constantin Kleuker zwei Joker für die Entscheidung sorgten.
Bereits am Ostermontag geht es für die TSV-Jungs weiter mit dem Nachholspiel bei Alemannia Haibach. Anstoß am Hohen Kreuz ist um 15:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Alawami, Vierneisel, Herrmann (81. Kapukiran), Scheurer (71. Levin Körger), Hillenbrand, Aldijawi (81. Röding), Kuß, Dußler (85. Kleuker), Desic.
ASV Rimpar: Michel – Billick, Hagen, Fischer (81. Heidari), Budemann (46. Santos), Fishman, Makulik, Burkard (66. Sicaja), Seidu, Conte, Kuhn (74. Deißenberger).
Tore: 1:0 Kuß (6.), 2:0 Vierneisel (19.), 3:0 Desic (28.), 3:1 Makulik (53.), 4:1 Levin Körger (80.), 5:1 Kleuker (90.).
Gelbe Karten: Scheurer (42.), Hillenbrand (53.), Alawami (75.) / Kuhn (57.).
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Behlau (Ammerthal).

Yasir Aldijawi trifft kurz nach dem Seitenwechsel
TuS Frammersbach – TSV Abtswind 0:1 (0:0)

Der TSV Abtswind hat sein Gastspiel bei der TuS Frammersbach gewonnen. Knapp besiegten die Grün-Weißen die Spessarter mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Yasir Aldijawi wenige Minuten nach dem Seitenwechsel. In einer turbulenten Schlussphase sahen Piet Scheurer und Muhammed-Ali Kapukiran die Ampelkarte, was aber keine Auswirkungen mehr auf das Ergebnis hatte.
Bitter verlief das Osterwochenende für die Abtswinder. Nach dem fulminanten Sieg gegen den ASV Rimpar unterlagen die TSV-Kicker in Haibach und verpassten es, den Patzer Don Bosco Bambergs zu nutzen. So blieb der Rückstand auf den Zweiten bei sieben Punkten. Der hatte bereits am Freitag wieder vorgelegt, so dass die Götzelmann-Jungs nachlegen mussten. Mit dabei waren nach längerer Verletzungspause auch wieder Jonas Enzmann und Finn Körger sowie erstmals Oliver Koos.
Die ersten Minuten gehörten den präsenten Gastgebern, die den besseren Start in die Partie erwischten, daraus aber kein Kapital schlagen konnten. „Wir haben etwas gebraucht, um mit der Spielweise der Frammersbacher zurechtzukommen, haben das Spiel dann aber angenommen“, befand Sven Wenzel. Die Abtswinder waren nach schwieriger Anfangsviertelstunde besser im Spiel und hatten das dann auch im Griff. Chancen erspielten sich die Grün-Weißen auch einige. Die beste vergab Piet Scheuerer aus zehn Metern, als er an Leon Raven scheiterte.
Yasir Aldijawi trifft mit der ersten Chance des zweiten Durchgangs
Direkt nach dem Seitenwechsel brachte dann aber Yasir Aldijawi die Gäste in Führung. Adrian Dußler hatte in den Lauf des Angreifers verlängert und der abgeklärt abgeschlossen. In der Folge blieben die Götzelmann-Jungs das gefährlichere Team, verpassten es aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Unter anderem Adrian Dußler und Oliver Koos ließen gute Möglichkeiten aus.
So blieb es bis zum Ende eng. Letztlich verteidigten die Grün-Weißen aber konzentriert und hielten die Frammersbacher gekonnt vom eigenen Gehäuse weg. Selbst als in der Nachspielzeit Piet Scheurer und Muhammed-Ali Kapukiran die Ampelkarte sahen, hatten die Hausherren keine nennenswerte Ausgleichschance mehr.
Damit bleiben die Abtswinder Fußballer weiter sieben Zähler hinter Don Bosco Bamberg auf dem dritten Tabellenplatz. Zum nächsten Heimspiel empfangen die Grün-Weißen am Samstag um 16:00 Uhr in der Kräuter Mix Arena die DJK Hain.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TuS Frammersbach: Raven – Moreno Haag, Zachrau, Summa, Brahimi (81. Merz), Reiling, Alexander Beck (68. Muthig), Amrhein, Blenk (62. Mühlhoff), Haas (68. Maximilian Beck), Englert.
TSV Abtswind: Reusch – Röding (90. Koos), Pascal Henninger, Alawami (42. Kapukiran), Vierneisel, Scheurer, Hillenbrand, Aldijawi (83. Levin Körger), Kuß, Dußler, Desic.
Tor: 0:1 Aldijawi (50.).
Gelbe Karten: Englert (20.), Haas (66.) / Pascal Henninger (27.), Kapukiran (44.), Desic (71.), Scheurer (87.).
Gelb-Rote Karten: Scheurer (90.+3), Kapukiran (90.+4).
Zuschauer: 235.
Schiedsrichter: Zenk (Zapfendorf).

TSV-Kicker lassen zu viele Chancen liegen
Alemannia Haibach – TSV Abtswind 2:1 (0:1)
Bittere Niederlage in Haibach. Mit 1:2 unterliegen die Abtswinder Fußballer am Hohen Kreuz. Dabei hatte Yasir Aldijawi die Grün-Weißen kurz vor dem Seitenwechsel in Führung gebracht. Doch die Gastgeber drehten die Partie im zweiten Durchgang durch Treffer von Sadate Moussa (66.) und Niklas Rothenbücher (86.).

Mit dem Rückenwind aus dem Heimspiel gegen den ASV Rimpar reisten die Jungs von Thorsten Götzelmann nach Haibach, um direkt nachzulegen. Wie schon am Ostersamstag bestimmten die Grün-Weißen das Spielgeschehen. Benjamin Desic verpasste nach sieben Minuten knapp. „Wir sind sehr gut reinkommen, aber lassen wieder beste Chancen liegen. Bis Haibach überhaupt ins Spiel kommen, müssen wir deutlich führen“, haderte Sven Wenzel.
Einzig Yasir Aldijawi trifft
Michael Herrmann und Yasir Aldijawi scheiterten im Eins-gegen-Eins an Luca Kliesch. Mehrere gefährliche Standardsituationen flogen am Haibacher Gehäuse vorbei. Nur Yasir Aldijawi traf nach feinem Steckpass Adrian Dußlers und besorgte die hochverdiente Pausenführung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Abtswinder zunächst dominant, verpassten aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Haibach hatte kaum Anteile am Spiel, glich dann aber nach einem Genzleichter-Befreiungsschlag aus. Der fand Sadate Moussa. Der Angreifer enteilte und schob zum schmeichelhaften Ausgleich ein.
Haibach jubelt spät
Und es wurde noch bitterer für die TSV-Kicker. Nach einem Freistoß Nikolaos Koukalias‘ köpfte Niklas Rothenbücher wenige Minuten vor dem Ende zum 2:1 ein (86.). Ein Nackenschlag für die Gäste, von dem sie sich nicht mehr erholten. „Wir waren extrem überlegen und klar die bessere Mannschaft. Die Jungs haben sehr viel investiert. Die Niederlage ist daher sehr ernüchternd“, meinte Sven Wenzel enttäuscht.
Damit verpassten es die Grün-Weißen, näher an Don Bosco Bamberg heranzurücken. Der Tabellenzweite unterlag nämlich in Karlburg mit 1:2. So bleibt der Rückstand auf die Domstädter bei sieben Punkten.
Weiter geht es für die Abtswinder am kommenden Sonntag in Frammersbach. Anstoß gegen den letztjährigen Vizemeister ist um 15:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
SV Alemannia Haibach: Kliesch – Rothenbücher, Fröhlich, Fritschi, Gelzleichter (67. Balmert), Mai (45. Wenzel), Koukalias (88. Giambrone), Bergmann, Schäfer (40. Trapp), Sepik, Moussa.
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Alawami, Vierneisel, Herrmann (72. Kapukiran), Scheurer (83. Kleuker), Hillenbrand, Aldijawi (65. Levin Körger), Kuß, Dußler, Desic (79. Röding).
Tore: 0:1 Aldijawi (45.), 1:1 Moussa (66.), 2:1 Rothenbücher (86.).
Gelbe Karten: Dußler (36.), Hillenbrand (76.), Alawami (85.).
Gelb-Rote Karte: Dußler (90.+3).
Zuschauer: 175.
Schiedsrichter: Lorenz (Oesdorf).

Ehemaliger Torjäger mit erster Trainerstation im Herrenbereich

Die Verantwortlichen des TSV Abtswind haben einen Nachfolger für Thorsten Götzelmann gefunden. Zur neuen Spielzeit übernimmt Adam Jabiri den Cheftrainerposten bei den Grün-Weißen.
Einer der bekanntesten Fußballer der Region trainiert ab Juni die Abtswinder Fußballer. Der gebürtige Kitzinger folgt auf Thorsten Götzelmann und übernimmt erstmals hauptverantwortlich eine Mannschaft im Herrenbereich. Beim FC Schweinfurt 05 war der 41-Jährige zuletzt in der Saison 2023/24 als spielender Co-Trainer tätig. Bei den Schnüdeln beendete er auch seine aktive Karriere, in der er unter anderem für die TSG Hoffenheim, Rot-Weiß Erfurt und die Würzburger Kickers am Ball war.
Nun kehrt der frühere Torjäger auf die regionale Fußballbühne zurück. „Ich hatte über die letzten Jahre immer wieder Kontakt mit Christoph Mix. Kürzlich hat mich dann Tobias Werner kontaktiert. Ich hatte in den Gesprächen von Beginn an ein sehr gutes Gefühl, so dass wir uns schnell einig geworden sind. Der TSV ist die sportlich attraktivste Adresse im Landkreis Kitzingen“, freut sich Adam Jabiri auf die neue Herausforderung. Zudem hätten die Nähe zu seinem Wohnort Mainbernheim und zu seiner Arbeitsstelle in Dettelbach für Abtswind gesprochen.
Absoluter Fachmann mit Erfahrung bis zur Bundesliga
„Ich bin froh, dass wir Thorstens Nachfolge zügig klären und für Klarheit auf der Trainerposition sorgen konnten. Adam ist ein absoluter Fachmann und bringt zudem höherklassige Erfahrung aus seiner Spielerzeit mit“, sagt Tobias Werner, sportlicher Leiter des TSV Abtswind, zur Verpflichtung des neuen Cheftrainers.
Mit welchen Zielen Adam Jabiri und seine neue Mannschaft dann in die neue Runde gehen, macht der ehemalige Angreifer von der Ligazugehörigkeit abhängig: „Was wir erreichen möchten, definieren wir im Sommer gemeinsam. Denn der volle Fokus gilt nun erst einmal der restlichen Spielzeit, für die ich der Mannschaft und dem Trainerteam um Thorsten den maximalen Erfolg wünsche.“
Alexander Rausch

Jannis Vierneisel feiert seinen Premierentreffer
TSV Abtswind – ASV Rimpar 5:1 (3:0)

Der TSV Abtswind lässt dem Schlusslicht keine Chance. Mit 5:1 besiegen die Grün-Weißen den ASV Rimpar. Von Beginn dominieren die Gastgeber das Spiel und führen bereits nach einer halben Stunde mit 3:0. Nils Kuß (6.), Jannis Vierneisel (19.) und Benjamin Desic (28.) sorgen für die deutliche Halbzeitführung. Oliver Makuliks Traumtor sorgt für leichte Spannung (53.). In der Schlussphase besorgen dann aber Levin Körger (80.) und Constantin Kleuker (90.) den deutlichen wie verdienten Heimsieg.
Nach der starken Leistung in Leider wartete mit dem ASV Rimpar das abgeschlagene Schlusslicht der Landesliga Nordwest, das kaum noch Hoffnung auf den Ligaverbleib hat. Und von Beginn an wurden die Grün-Weißen ihrer Favoritenrolle auch gerecht. Piet Scheurer versuchte es nach zwei Minuten. Wenig später tauchte Jannis Vierneisel frei vor Robin Michel auf, aber der Keeper hielt stark (5.). Bei der darauffolgenden Ecke war er dann aber erstmals geschlagen. Nils Kuß hatte Adrian Dußlers Hereingabe eingeköpft (6.).
Abtswind dominiert nach Belieben
Und auch danach dominierten die Hausherren nach Belieben. Yasir Aldijawi (14.) und Osama Alawami (16.) verpassten jeweils nach Dußler-Standards das 2:0. Das besorgte dann aber Jannis Vierneisel mit seinem Premierentreffer im Abtswinder Jersey (19.). Früh stellten die Grün-Weißen die Weichen also auf Sieg. Benjamin Desic legte im Fallen das dritte Tor nach, noch ehe eine halbe Stunde gespielt war (28.).
Der erste Durchgang hätte sogar noch bitterer für die Gäste verlaufen können. Osama Alawami traf den Pfosten, Oliver Makulik klärte Pascal Henningers Kopfball auf der Linie (31.). „Die Jungs haben es gut gemacht, sowohl mit als auch gegen den Ball. Zudem haben sie sich belohnt und die Führung war absolut verdient“, lobte Thorsten Götzelmann.
Oliver Makulik sorgt für etwas Spannung
Allerdings brachten sich die Rimparer durch Oliver Makuliks Traumtor von der Sechzehnerkante wenige Minuten nach dem Seitenwechsel etwas überraschend auf die Anzeigetafel (53.) und waren in der Folge besser in der Partie. Die Hausherren taten sich nicht mehr so leicht wie noch vor der Pause, hatten aber weiter sehr gute Einschussgelegenheiten. Adrian Dußler bugsierte das Leder nach Herrmann-Flanke über den Querbalken (56.), Osama Alawami köpfte einen Dußler-Freistoß aus dem Halbfeld drüber (58.).
Zwei Joker sorgen für die Entscheidung
Dass die Partie noch nicht entschieden war, lag an der mangelnden Chancenverwertung der Gastgeber. Yasir Aldijawi lupfte nach Alawami-Stecker über das Tor (69.), Adrian Dußler jagte das Leder in den Fangzaun (72.). Und auch der eingewechselte Levin Körger verpasste dreimal das 4:1 (76., 77., 78.), ehe er nach feinem Vierneisel-Querpass ins verwaiste Tor traf (80.).
Für den Schlusspunkt sorgte dann Constantin Kleuker, der nach Kapukiran-Stecker enteilte, Robin Michel umkurvte und seinen zweiten Saisontreffer zum Endstand bejubelte (90.). Kurz darauf war Schluss und die Grün-Weißen feierten einen letztlich nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Heimerfolg. „Nach der Pause gab es eine schwierigere Phase. Mit etwas mehr Ruhe spielen wir es noch souveräner. Insgesamt haben es die Jungs gut gemacht“, lobte der Übungsleiter, der sich zudem darüber freute, dass mit Levin Körger und Constantin Kleuker zwei Joker für die Entscheidung sorgten.
Bereits am Ostermontag geht es für die TSV-Jungs weiter mit dem Nachholspiel bei Alemannia Haibach. Anstoß am Hohen Kreuz ist um 15:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Alawami, Vierneisel, Herrmann (81. Kapukiran), Scheurer (71. Levin Körger), Hillenbrand, Aldijawi (81. Röding), Kuß, Dußler (85. Kleuker), Desic.
ASV Rimpar: Michel – Billick, Hagen, Fischer (81. Heidari), Budemann (46. Santos), Fishman, Makulik, Burkard (66. Sicaja), Seidu, Conte, Kuhn (74. Deißenberger).
Tore: 1:0 Kuß (6.), 2:0 Vierneisel (19.), 3:0 Desic (28.), 3:1 Makulik (53.), 4:1 Levin Körger (80.), 5:1 Kleuker (90.).
Gelbe Karten: Scheurer (42.), Hillenbrand (53.), Alawami (75.) / Kuhn (57.).
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Behlau (Ammerthal).


1:0 in Frammersbach: Abtswind nimmt Revanche
Yasir Aldijawi trifft kurz nach dem Seitenwechsel
TuS Frammersbach – TSV Abtswind 0:1 (0:0)

Der TSV Abtswind hat sein Gastspiel bei der TuS Frammersbach gewonnen. Knapp besiegten die Grün-Weißen die Spessarter mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Yasir Aldijawi wenige Minuten nach dem Seitenwechsel. In einer turbulenten Schlussphase sahen Piet Scheurer und Muhammed-Ali Kapukiran die Ampelkarte, was aber keine Auswirkungen mehr auf das Ergebnis hatte.
Bitter verlief das Osterwochenende für die Abtswinder. Nach dem fulminanten Sieg gegen den ASV Rimpar unterlagen die TSV-Kicker in Haibach und verpassten es, den Patzer Don Bosco Bambergs zu nutzen. So blieb der Rückstand auf den Zweiten bei sieben Punkten. Der hatte bereits am Freitag wieder vorgelegt, so dass die Götzelmann-Jungs nachlegen mussten. Mit dabei waren nach längerer Verletzungspause auch wieder Jonas Enzmann und Finn Körger sowie erstmals Oliver Koos.
Die ersten Minuten gehörten den präsenten Gastgebern, die den besseren Start in die Partie erwischten, daraus aber kein Kapital schlagen konnten. „Wir haben etwas gebraucht, um mit der Spielweise der Frammersbacher zurechtzukommen, haben das Spiel dann aber angenommen“, befand Sven Wenzel. Die Abtswinder waren nach schwieriger Anfangsviertelstunde besser im Spiel und hatten das dann auch im Griff. Chancen erspielten sich die Grün-Weißen auch einige. Die beste vergab Piet Scheuerer aus zehn Metern, als er an Leon Raven scheiterte.
Yasir Aldijawi trifft mit der ersten Chance des zweiten Durchgangs
Direkt nach dem Seitenwechsel brachte dann aber Yasir Aldijawi die Gäste in Führung. Adrian Dußler hatte in den Lauf des Angreifers verlängert und der abgeklärt abgeschlossen. In der Folge blieben die Götzelmann-Jungs das gefährlichere Team, verpassten es aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Unter anderem Adrian Dußler und Oliver Koos ließen gute Möglichkeiten aus.
So blieb es bis zum Ende eng. Letztlich verteidigten die Grün-Weißen aber konzentriert und hielten die Frammersbacher gekonnt vom eigenen Gehäuse weg. Selbst als in der Nachspielzeit Piet Scheurer und Muhammed-Ali Kapukiran die Ampelkarte sahen, hatten die Hausherren keine nennenswerte Ausgleichschance mehr.
Damit bleiben die Abtswinder Fußballer weiter sieben Zähler hinter Don Bosco Bamberg auf dem dritten Tabellenplatz. Zum nächsten Heimspiel empfangen die Grün-Weißen am Samstag um 16:00 Uhr in der Kräuter Mix Arena die DJK Hain.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TuS Frammersbach: Raven – Moreno Haag, Zachrau, Summa, Brahimi (81. Merz), Reiling, Alexander Beck (68. Muthig), Amrhein, Blenk (62. Mühlhoff), Haas (68. Maximilian Beck), Englert.
TSV Abtswind: Reusch – Röding (90. Koos), Pascal Henninger, Alawami (42. Kapukiran), Vierneisel, Scheurer, Hillenbrand, Aldijawi (83. Levin Körger), Kuß, Dußler, Desic.
Tor: 0:1 Aldijawi (50.).
Gelbe Karten: Englert (20.), Haas (66.) / Pascal Henninger (27.), Kapukiran (44.), Desic (71.), Scheurer (87.).
Gelb-Rote Karten: Scheurer (90.+3), Kapukiran (90.+4).
Zuschauer: 235.
Schiedsrichter: Zenk (Zapfendorf).

1:2 in Haibach: Abtswind verliert nach Führung
TSV-Kicker lassen zu viele Chancen liegen
Alemannia Haibach – TSV Abtswind 2:1 (0:1)
Bittere Niederlage in Haibach. Mit 1:2 unterliegen die Abtswinder Fußballer am Hohen Kreuz. Dabei hatte Yasir Aldijawi die Grün-Weißen kurz vor dem Seitenwechsel in Führung gebracht. Doch die Gastgeber drehten die Partie im zweiten Durchgang durch Treffer von Sadate Moussa (66.) und Niklas Rothenbücher (86.).

Mit dem Rückenwind aus dem Heimspiel gegen den ASV Rimpar reisten die Jungs von Thorsten Götzelmann nach Haibach, um direkt nachzulegen. Wie schon am Ostersamstag bestimmten die Grün-Weißen das Spielgeschehen. Benjamin Desic verpasste nach sieben Minuten knapp. „Wir sind sehr gut reinkommen, aber lassen wieder beste Chancen liegen. Bis Haibach überhaupt ins Spiel kommen, müssen wir deutlich führen“, haderte Sven Wenzel.
Einzig Yasir Aldijawi trifft
Michael Herrmann und Yasir Aldijawi scheiterten im Eins-gegen-Eins an Luca Kliesch. Mehrere gefährliche Standardsituationen flogen am Haibacher Gehäuse vorbei. Nur Yasir Aldijawi traf nach feinem Steckpass Adrian Dußlers und besorgte die hochverdiente Pausenführung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Abtswinder zunächst dominant, verpassten aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Haibach hatte kaum Anteile am Spiel, glich dann aber nach einem Genzleichter-Befreiungsschlag aus. Der fand Sadate Moussa. Der Angreifer enteilte und schob zum schmeichelhaften Ausgleich ein.
Haibach jubelt spät
Und es wurde noch bitterer für die TSV-Kicker. Nach einem Freistoß Nikolaos Koukalias‘ köpfte Niklas Rothenbücher wenige Minuten vor dem Ende zum 2:1 ein (86.). Ein Nackenschlag für die Gäste, von dem sie sich nicht mehr erholten. „Wir waren extrem überlegen und klar die bessere Mannschaft. Die Jungs haben sehr viel investiert. Die Niederlage ist daher sehr ernüchternd“, meinte Sven Wenzel enttäuscht.
Damit verpassten es die Grün-Weißen, näher an Don Bosco Bamberg heranzurücken. Der Tabellenzweite unterlag nämlich in Karlburg mit 1:2. So bleibt der Rückstand auf die Domstädter bei sieben Punkten.
Weiter geht es für die Abtswinder am kommenden Sonntag in Frammersbach. Anstoß gegen den letztjährigen Vizemeister ist um 15:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
SV Alemannia Haibach: Kliesch – Rothenbücher, Fröhlich, Fritschi, Gelzleichter (67. Balmert), Mai (45. Wenzel), Koukalias (88. Giambrone), Bergmann, Schäfer (40. Trapp), Sepik, Moussa.
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Alawami, Vierneisel, Herrmann (72. Kapukiran), Scheurer (83. Kleuker), Hillenbrand, Aldijawi (65. Levin Körger), Kuß, Dußler, Desic (79. Röding).
Tore: 0:1 Aldijawi (45.), 1:1 Moussa (66.), 2:1 Rothenbücher (86.).
Gelbe Karten: Dußler (36.), Hillenbrand (76.), Alawami (85.).
Gelb-Rote Karte: Dußler (90.+3).
Zuschauer: 175.
Schiedsrichter: Lorenz (Oesdorf).

Neuer Cheftrainer gefunden: Adam Jabiri übernimmt zur neuen Saison
Ehemaliger Torjäger mit erster Trainerstation im Herrenbereich

Die Verantwortlichen des TSV Abtswind haben einen Nachfolger für Thorsten Götzelmann gefunden. Zur neuen Spielzeit übernimmt Adam Jabiri den Cheftrainerposten bei den Grün-Weißen.
Einer der bekanntesten Fußballer der Region trainiert ab Juni die Abtswinder Fußballer. Der gebürtige Kitzinger folgt auf Thorsten Götzelmann und übernimmt erstmals hauptverantwortlich eine Mannschaft im Herrenbereich. Beim FC Schweinfurt 05 war der 41-Jährige zuletzt in der Saison 2023/24 als spielender Co-Trainer tätig. Bei den Schnüdeln beendete er auch seine aktive Karriere, in der er unter anderem für die TSG Hoffenheim, Rot-Weiß Erfurt und die Würzburger Kickers am Ball war.
Nun kehrt der frühere Torjäger auf die regionale Fußballbühne zurück. „Ich hatte über die letzten Jahre immer wieder Kontakt mit Christoph Mix. Kürzlich hat mich dann Tobias Werner kontaktiert. Ich hatte in den Gesprächen von Beginn an ein sehr gutes Gefühl, so dass wir uns schnell einig geworden sind. Der TSV ist die sportlich attraktivste Adresse im Landkreis Kitzingen“, freut sich Adam Jabiri auf die neue Herausforderung. Zudem hätten die Nähe zu seinem Wohnort Mainbernheim und zu seiner Arbeitsstelle in Dettelbach für Abtswind gesprochen.
Absoluter Fachmann mit Erfahrung bis zur Bundesliga
„Ich bin froh, dass wir Thorstens Nachfolge zügig klären und für Klarheit auf der Trainerposition sorgen konnten. Adam ist ein absoluter Fachmann und bringt zudem höherklassige Erfahrung aus seiner Spielerzeit mit“, sagt Tobias Werner, sportlicher Leiter des TSV Abtswind, zur Verpflichtung des neuen Cheftrainers.
Mit welchen Zielen Adam Jabiri und seine neue Mannschaft dann in die neue Runde gehen, macht der ehemalige Angreifer von der Ligazugehörigkeit abhängig: „Was wir erreichen möchten, definieren wir im Sommer gemeinsam. Denn der volle Fokus gilt nun erst einmal der restlichen Spielzeit, für die ich der Mannschaft und dem Trainerteam um Thorsten den maximalen Erfolg wünsche.“
Alexander Rausch

5:1 gegen Rimpar: Abtswind siegt deutlich gegen das Schlusslicht
Jannis Vierneisel feiert seinen Premierentreffer
TSV Abtswind – ASV Rimpar 5:1 (3:0)

Der TSV Abtswind lässt dem Schlusslicht keine Chance. Mit 5:1 besiegen die Grün-Weißen den ASV Rimpar. Von Beginn dominieren die Gastgeber das Spiel und führen bereits nach einer halben Stunde mit 3:0. Nils Kuß (6.), Jannis Vierneisel (19.) und Benjamin Desic (28.) sorgen für die deutliche Halbzeitführung. Oliver Makuliks Traumtor sorgt für leichte Spannung (53.). In der Schlussphase besorgen dann aber Levin Körger (80.) und Constantin Kleuker (90.) den deutlichen wie verdienten Heimsieg.
Nach der starken Leistung in Leider wartete mit dem ASV Rimpar das abgeschlagene Schlusslicht der Landesliga Nordwest, das kaum noch Hoffnung auf den Ligaverbleib hat. Und von Beginn an wurden die Grün-Weißen ihrer Favoritenrolle auch gerecht. Piet Scheurer versuchte es nach zwei Minuten. Wenig später tauchte Jannis Vierneisel frei vor Robin Michel auf, aber der Keeper hielt stark (5.). Bei der darauffolgenden Ecke war er dann aber erstmals geschlagen. Nils Kuß hatte Adrian Dußlers Hereingabe eingeköpft (6.).
Abtswind dominiert nach Belieben
Und auch danach dominierten die Hausherren nach Belieben. Yasir Aldijawi (14.) und Osama Alawami (16.) verpassten jeweils nach Dußler-Standards das 2:0. Das besorgte dann aber Jannis Vierneisel mit seinem Premierentreffer im Abtswinder Jersey (19.). Früh stellten die Grün-Weißen die Weichen also auf Sieg. Benjamin Desic legte im Fallen das dritte Tor nach, noch ehe eine halbe Stunde gespielt war (28.).
Der erste Durchgang hätte sogar noch bitterer für die Gäste verlaufen können. Osama Alawami traf den Pfosten, Oliver Makulik klärte Pascal Henningers Kopfball auf der Linie (31.). „Die Jungs haben es gut gemacht, sowohl mit als auch gegen den Ball. Zudem haben sie sich belohnt und die Führung war absolut verdient“, lobte Thorsten Götzelmann.
Oliver Makulik sorgt für etwas Spannung
Allerdings brachten sich die Rimparer durch Oliver Makuliks Traumtor von der Sechzehnerkante wenige Minuten nach dem Seitenwechsel etwas überraschend auf die Anzeigetafel (53.) und waren in der Folge besser in der Partie. Die Hausherren taten sich nicht mehr so leicht wie noch vor der Pause, hatten aber weiter sehr gute Einschussgelegenheiten. Adrian Dußler bugsierte das Leder nach Herrmann-Flanke über den Querbalken (56.), Osama Alawami köpfte einen Dußler-Freistoß aus dem Halbfeld drüber (58.).
Zwei Joker sorgen für die Entscheidung
Dass die Partie noch nicht entschieden war, lag an der mangelnden Chancenverwertung der Gastgeber. Yasir Aldijawi lupfte nach Alawami-Stecker über das Tor (69.), Adrian Dußler jagte das Leder in den Fangzaun (72.). Und auch der eingewechselte Levin Körger verpasste dreimal das 4:1 (76., 77., 78.), ehe er nach feinem Vierneisel-Querpass ins verwaiste Tor traf (80.).
Für den Schlusspunkt sorgte dann Constantin Kleuker, der nach Kapukiran-Stecker enteilte, Robin Michel umkurvte und seinen zweiten Saisontreffer zum Endstand bejubelte (90.). Kurz darauf war Schluss und die Grün-Weißen feierten einen letztlich nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Heimerfolg. „Nach der Pause gab es eine schwierigere Phase. Mit etwas mehr Ruhe spielen wir es noch souveräner. Insgesamt haben es die Jungs gut gemacht“, lobte der Übungsleiter, der sich zudem darüber freute, dass mit Levin Körger und Constantin Kleuker zwei Joker für die Entscheidung sorgten.
Bereits am Ostermontag geht es für die TSV-Jungs weiter mit dem Nachholspiel bei Alemannia Haibach. Anstoß am Hohen Kreuz ist um 15:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Alawami, Vierneisel, Herrmann (81. Kapukiran), Scheurer (71. Levin Körger), Hillenbrand, Aldijawi (81. Röding), Kuß, Dußler (85. Kleuker), Desic.
ASV Rimpar: Michel – Billick, Hagen, Fischer (81. Heidari), Budemann (46. Santos), Fishman, Makulik, Burkard (66. Sicaja), Seidu, Conte, Kuhn (74. Deißenberger).
Tore: 1:0 Kuß (6.), 2:0 Vierneisel (19.), 3:0 Desic (28.), 3:1 Makulik (53.), 4:1 Levin Körger (80.), 5:1 Kleuker (90.).
Gelbe Karten: Scheurer (42.), Hillenbrand (53.), Alawami (75.) / Kuhn (57.).
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Behlau (Ammerthal).


